Nov 19 2009

Die Zukunft des Internets: Jetzt, Entwicklung, Chancen

“Heute ist das Internet zu etwas Unausweichlichem geworden. Ob Jung oder Alt, alle nutzen das Netz, für private sowie geschäftliche Zwecke.” (Sandro Lainer, CEO, SL Entertainment Group GmbH)

Um Informationen zu finden, Online Shopping zu betreiben, Kontakt zu Freunden und Verwandten zu pflegen oder den Traumpartner für das reale Leben zu finden. Die unglaubliche Entwicklung des Internets in den letzten Jahren war vor einiger Zeit noch undenkbar. Fast 24,7% der Weltbevölkerung nutzt heute laut der Quelle: Internet World Stats, dieses Medium. Das mögliche Wachstumspotenzial liegt somit nahezu bei 70,3 % abzüglich den Menschen, denen der Umgang mit dem Medium auf Grund von Alter oder körperlichen Einschränkungen nicht möglich ist.

Internetnutzer nach geographischen Regionen:

world2008pr aus Die Zukunft des Internets: Jetzt, Entwicklung, Chancen  in allgemein

Das Internet für Privatpersonen:


Die Jungen Menschen im Netz


Ein Leben ohne Email, Online-Shops, Netzwerke wie z.B. Facebook, Lokalisten und Xing, sowie Datingportale wie NEU.de ist fast nicht mehr denkbar.

Vor allem das Nutzerverhalten der jungen Leute bis ca. 24 Jahren ist sehr auffällig. Für die meisten Jugendlichen ist das Internet ein fester Bestandteil ihres Tagesablaufs: Emails abrufen, Kontakte zu Freunden pflegen, Informationen Googeln, Musik Downloaden und Onlineshopping.

Bei manchen hat sich dies zu einer richtigen Sucht entwickelt. Tag täglich Stunden im Internet zu surfen, Computergames zu spielen und den Kontakt zu Freunden vermehrt digital zu führen und seltener persönlich.

Über die Hälfte der jugendlichen Internetnutzer stufen dass Internet als „sehr wichtig“ für ihr Leben ein. Diese schnell voran schreitende Entwicklung des Nutzerverhaltens der jungen Leute zwischen 12 und 24 Jahren zeigt den starken Einfluss dieses Mediums und bestätigt den Trend. Welche Auswirkungen das hat, ist noch unklar ? Ob die Sozialität der jungen Menschen darunter leidet oder sogar gefördert wird, ist noch nicht ausreichend erforscht, aber das Ergebnis wird sehr interessant sein.


Die Mid-Crisis und wie sie das Medium Internet nutzen

Nachdem am 13. November 1990 die erste Internetseite von Tim Berners-Lee auf einem NeXT-Rechner verfasst und veröffentlich wurde (Heute erreichbar unter: http://www.w3.org/History/19921 103-hypertext/hypertext/WWW/The Project.html) gilt für die sogenntan Mid-Crisis zwar, dass sie nicht mit dem Internet aufgewachsen sind, dieses aber ebenso  intensiv nutzen.

Morgens nach dem aufstehen auf Wetter.de surfen, um sich über die Temperatur zu informieren und auf das Klima einzustellen, Aktienkurse auf Onvista zu checken und überprüfen ob man mit seinen Investitionen noch richtig liegt, danach seine Emails in Apple Mail oder Microsoft Outlook checken, ob sich sein Partner schon nach der Ankunft des Transatlantik-Fluges gemeldet hat - Dies ist unser heutiger Alltag.

Die Senioren und wie sie das Internet für sich entdeckt haben

Immer mehr ältere Menschen beschäftigen sich mit dem Internet und dessen Möglichkeiten. Die ältere Nutzergruppe gründet fleißig Lerngruppen und Vereine, in denen sie teils von Dozenten oder in Form von Gruppenarbeit sich mit dem Thema Computer, Internet und Software beschäftigten.

Für ein schnelles und effektives Erlernen der neuen Technik und von ihren Vorteilen zu profitieren geben die Älteren Gas, sie wollen mitreden, aktiv dabei sein und finden Akzeptanz. Was früher für ältere Leute noch unwichtig und zu fortschrittlich war, ist heute Bestandteil ihres Lebens.
Dazu gehören zum Beispiel: das Pflegen von Kontakten zu den Kindern oder Enkeln, die möglicherweise im Ausland leben oder das typische durchblättern von Versandkatalogen welches durch das Betreten von Online-Shopping-Welten ersetz wird, ergibt die Folgerung, das klassische Bestellkataloge nahezu gänzlich ersetzt werden.
Die Bestellung von „Essen auf Rädern“ wird sogar schon online abgewickelt; Die Firmen haben das mittlerweile wahrgenommen und sich darauf eingestellt, sie bieten viele verschiedene Tagesmenüs an, die online bestellt werden können und direkt nach Hause geliefert werden, ebenso gibt es die Möglichkeit eines Einkaufsservices, der von verschiedenen Anbietern beziehbar ist.


Das Internet vom Studium bis zur Arbeits
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Der Umgang mit dem Computer und dem Internet ist heutzutage Bestandteil des Lehrprogramms an Schulen und Universitäten und dient als nützliches Werkzeug für Schüler und Studenten. Selbst große IT-Firmen aus dem Silicon Valley wie Apple und Microsoft, haben den Trend als Pioniere ihrer Art erkannt und unterstützen Studenten durch Preisvergünstigungen auf Studentenversionen sowie statten Universitäten mit Hard- und Software für den Lehrbetrieb (soweit vom Staat erlaubt) aus, mit Hoffnung und insgeheimen Ziel die User-Zukunft zu erreichen, sie an ihre Produkte zu gewöhnen - und eventuell als neue Kunden zu gewinnen.

Die dafür notwendigen Computerkenntnisse werden sogar schon in fast jedem Job vorausgesetzt. Das Schreiben in einem Textprogramm, der Umgang mit Datenbanksystemen oder die Grundkenntnisse von Grafikprogrammen wie Photoshop werden mittlerweile von Arbeitgebern gefordert. In vielen Unternehmen werden Fortbildungen und Kurse angeboten um diese Kenntnisse zu erlangen oder zu erweitern, falls Schulen und Universitäten dies verpasst haben.

Wenn sie als Student bereits die IT-Brache eingeschlagen haben, bietet die Zukuft ein Übermaß an beruflichen Chancen. Berufe die im Zusammenhang mit Informatik stehen, werden immer beliebter und gefragter. Durch die starke nachfrage am Markt, ist die Programmierung von Internetseiten oder Internetanwendungen; Programmiersprachen wie Java, Php, Html/CSS, Ruby, Silverlight, Flex oder Flash und Actionscript gefragter denn je.
Besonders das Programmieren von mobilen Anwendungen und Internet-Seiten, die den mobilen Standards entsprechen und von mobilen Geräten wie iPhone, Blackberry & Co. abrufbar sind, werden immer mehr Nachgefragt, da sich die Online-Welt immer mehr in unseren Alltag drängt und mobil allgegenwärtig verfügbar sein soll.

Für Bewerber: Personalabteilungen rufen heute schon online, vorab Informationen über die betreffende Person ab, um diese zu analysieren und sich ein Bild über den Bewerber zu machen.
Es empfiehlt sich daher als Bewerber eine Imagepflege der Suchergebnisse über sich selbst zu führen, wenn man Erfolg auf ein Stellenangebot haben will. Hier ist der Trend zu beobachten, dass Bewerber schon kleine Internet-Seiten über sich aufsetzen lassen. Zu gleicher Zeit suchen potenzielle Mitarbeiter oder Kunden Informationen über das Unternehmen im Netz, was bedeutet, das sich Kreis schließt sich.

Die Bewerbungsverfahren laufen bei modernen Unternehmen ohnehin online ab, über eigens programmierte Formulare. Eine eigene Emailadresse, geschäftlich wie auch privat, ist ohnehin ein muss.


Das Internet für Unternehmen

Das Internet wird nicht nur für Privatpersonen, sondern auch besonders für Unternehmen immer wichtiger und bringt sehr viele Vorteile mitsich. Eine innovative, technisch sauber aufgesetzte, informative und gut designte Internetseite ist heute das Aushängeschild eines jeden Unternehmens, egal ob im Endkunden- (B2C) oder im Geschäftsbereich (B2B). Sie schafft Transparenz und ermöglicht dabei den Zugang zum Weltmarkt. Durch diese Entwicklung werden immer mehr Dienste von Werbeagenturen und Webagenturen gefordert, die fähig sind durch eine gute Konzeption und ein gutes Design, eine nutzerfreundliche Webseite zu realisieren.

Immer mehr Dienstleister, Hersteller und Verbände verbreiten Informationen, offerieren Ihr Angebot oder vernetzen sich intern über das Internet. Dazu werden Websites, E-Mails, Exchange-Server und Private Networks (VPN) für die interne und externe Kommunikation genutzt.
In großen und modernen Unternehmen wird mittlerweile fast alles Online abgewickelt. Ob interne Nachrichten, Kontakte zu Kunden, Bewerbungen oder im Vertrieb, alles wird schneller, kostengünstiger und organisierter über die Vernetzung über das Internet erledigt.

Um als Firma heut zu Tage ein gutes Image zu erreichen, ist der Internetauftritt und je nach Bedarf die Internetwerbung und Suchmaschinenoptimierung von großer Bedeutung. Das heutige Branchenbuch sind Suchmaschinen.

Mobile Entwicklung

Die schnelle Entwicklung des Internets treibt es an, dass in einigen Jahren normale Dienste wie das Telefon ersatzlos durch Mini-Computer ersetzt werden. Das mobile Surfen per Handy ist mittlerweile stark ausgeprägt und macht durch innovative Bedienkonzepte sogar Spass.

Genauso interessant sind die verschiedensten Programme, die man sich auf die verschiedenen mobilen Geräte laden kann. Ein sehr gutes Beispiel ist hierfür das iPhone. In sogenannten AppStore von Apple, kann mach sich kostenfreie, sowie kostenpflichtige Programme, sog. Apps für sein iPhone runterlanden (mittlerweile an die 90.000 verschiedene Apps), als Bsp. kann sogar die preisgekrönte Navi-App von TomTom, ein sehr verbreiteter Herrsteller für günstige, mobile Navigationssysteme, heruntergeladen werden und bringt einen mittels iPhone Navigation sicher zum Ziel. Bei Wahl “zu Fuß” oder “per Auto” erkennt das Handy sofort an welchem Ort man sich befindet und zeigt den schnellsten Weg zum Zielort an, um einen dann vollwertig ans Ziel zu lotsen.
Applications wie Skype, Spiele, GoogleMaps, Twitter, Liedererkennung (z.B. Shazam) sind nur ein Ausschnitt der gewaltigen Menge an verfügbarer Software.

Momentan sind diese Funktionen noch wenigen mobilen Geräten möglich, doch bald wird dies Bestandteil eines jeden Handys sein.
Selbst große Verleger setzten absolut auf die Online-Versionen ihrer Ausgaben (z.B. mittels 3D-Zeitschrift und stellen diese über Applications ihren Lesern kostenfrei oder zu fairen Preisen zur Verfügung.


Die Online-Commerce-Entwicklung

Der Online-Handel ist mittlerweile sehr ausgeprägt und hat immer noch Wachstumspotenzial. Weltweit können Kunden online, fast jedes Produkt bestellen. Nicht nur Klamotten, Lebensmittel und Elektrogeräte können im Netz bestellt werden und mit Hilfe heutiger Logistik schnell geliefert werden, sondern auch digitale Güter wie Electronic-Cash oder Aufladeguthaben sowie Kinokarten sind verfügbar und technisch sicher und leicht erwerbar. Dabei spielt die Herkunft der Produkte so wie der Standort des Shops keine Rolle, egal ob aus Deutschland, Amerika, England oder dem Rest der Welt, alles kann im Internet kurzfristig bestellt werden und an jede beliebige Adresse versandt werden, soweit keine Handelsbeschränkungen gelten oder gegen gesetzliche Regelungen verstoßen wird.
Vorallem Anbieter für Spezialprodukte sind gefragt, die frühere Recherchearbeit wird hierbei fast gänzlich erspart.

Die Welt wächst durch das schnelle Online-Shopping noch enger zusammen, und alles ist nur wenige Clicks entfernt.

Auch preislich gesehen ist der Online-Handel für die Kunden von Vorteil, da die Händler Kosten wie Ladenmiete und Personal auf ein Minium reduzieren können, was hierbei fehlt ist jedoch der persönliche Kontakt.

Das Internet und die Unterhaltungsindustrie


Mittlerweile setzten auch schon viele Fernsehsender auf das Internet. Zum ersten Mal bieten TV Sender vermehrt Serien, Previews und Filme auf ihren Internetseiten für den Nutzer an. Das geht schnell und ist praktisch und kann genauso wie Fernsehen von Zuhause genutzt werden. Darüber hinaus können immer mehr Filme, Serien, Shows etc. online geladen werden, das ist günstig und erspart den Weg zur Videothek. Videotheken werden überflüssig und das Fernsehen wird langfristig immer stärker durch das Online-Medium ersetzt.

Internet und Politik

Seit der US- Präsidentenschaftswahl 2008 ist eindeutig klar: Auch die Politik hat das Internet als Medium für Wahlkampfwerbung und Mittel der Kommunikation für sich entdeckt!
Der wichtigste Präsidentschaftsbewerber dieser erfolgreichen PR- Strategie war US- Präsident Barack Obama. Er fand durch die Nutzung von Social Networks in kürzester Zeit zahlreiche „Unterstützer” und beeinflusste die Wahl damit maßgeblich. Durch eine aufwendig designte Website, eigene MySpace Fanseite oder die direkte Ansprache durch Versendung von Emails oder SMS’s  konnte er mit Hilfe eines großen Teams, das im Vorfeld systematisch die Adressen der potenziellen Wähler sammelten im Endeffekt die Wahl für sich entscheiden. Heute zählt  Barack Obama 3,67 Millionen sogenannter „Friends” auf der Plattform „facebook” zu sich, die er nach der gewonnenen Wahl mit Bildern aus seinem Privatleben belohnte.
Die unten stehende Grafik gibt den Zuwachs des Internets, vor allem bei jüngeren Leuten in politischer Hinsicht deutlich wieder.

Antworten auf die Frage “Woher beziehen Sie Informationen über den US-Wahlkampf?” (USA, Januar 2008)

Platz Quelle 2008 Veränderung gegenüber 2004
1 Lokale TV-Stationen 40 % - 2 %
2 Nachrichtensender 38 % +/- 0 %
3 Abendnachrichten TV 32 % - 3 %
4 Tageszeitung 31 % +/- 0 %
5 Internet 24 % + 11 %

Zahlen: Pew Research

Die primären Quellen für Informationen über den US-Wahlkampf, Amerikaner 18-29 Jahre

Platz Quelle Prozentzahl
1 Internet 42 %
2 Nachrichtensender 35 %
3 Lokale TV- Nachrichten 25 %
4 Tageszeitung 25 %
5 Magazinformate TV 21 %

Zahlen: Pew Research


Das Internet wurde aber auch genutzt, um die Wahlbeteiligung zu fördern. Hierzu wurden zwei polarisierende Kurzfilme für die Internetplattform „youtube“ produziert. Aufgeteilt in zwei Teile unter dem Namen „Don’t vote“ forderten namhafte US-Stars aus Film und Musik, darunter Leonardo DiCaprio, Jennifer Aniston, Halle Berry, Ashton Kutcher, Eva Longoria, Dustin Hoffman, Courteney Cox im ersten Teil den Zuschauer auf, nicht zur Wahl zu gehen.

Link: http://www.youtube.com/watch?v=e-H5djycJCM

Natürlich handelt es sich um eine geplante Kampagne, die mit der von Michael Scott gerne gebrauchten Reverse Psychology spielt. Dieser psychologische Trick arbeitet mit der Tatsache, dass Personen typischerweise ablehnend auf Überredungsversuche reagieren und im Anschluss genau das Gegenteil dessen tun, zu was sie überredet werden sollten. Somit wurde im zweiten Teil diese Strategie aufgeklärt und somit die eigentliche Message verkündet und der Wähler förmlich zum Gang ins Wahlbüro motiviert.
Link:
http://www.youtube.com/watch?v=5cGvqs-jf_w

Nachdem die Kampagne in den USA sehr erfolgreich war, wurde eine ähnliche Form nun auch für die anstehende Bundestagswahl in Deutschland am 27.09.2009 produziert.

Link: http://www.youtube.com/watch?v=Wfi_ivppEwI

Leider wurde die Aussage des Spots (nach Meinung vieler Kritiker) zu unklar kommuniziert und somit wurde in dem Film nochmals eindeutig auf den zweiten Teil und auf die Internetseite http://www.gehnichthin.de/ verwiesen.

Link: http://www.youtube.com/watch?v=KjIunxvD38k&feature=related

Chancen des Internets

Es werden noch mehr Menschen auf der ganzen Welt das Internet nutzen und die Datenflut wird sich drastisch erhöhen. Das Internet wird nicht nur Industrieländer noch weiter durchdringen, sondern auch Schwellen- und Entwicklungsländer erobern. Die Infrastruktur muss sich bis dahin aber noch stark weiterentwickeln, um einen Datenstau zu verhindern. Durch das Internet wird die Welt noch näher zusammen wachsen und die Kontakte können intensiviert und verbessert werden.

In Zukunft wird die Arbeit mit Hilfe der Online-Kommunikationswege immer mehr an Bedeutung gewinnen.

Das Internet wird sich verschieben kann Werbung, Information und Unterhaltung gut verknüpft werden. Bei der Suche nach bestimmten Informationen stößt man auf verschiedene Internetseite auf denen Werbung geschaltet wird. User sehen bei der Informationssuche die Werbung verschiedenster Firmen. Auch durch Netzwerke wie Facebook oder Lokalisten kann Werbung geschalten werden, die sich schnell in die Köpfe der Menschen einprägt.

An diesen verschiedensten Beispielen aus dem Alltag kann man sehen wie wichtig das Internet heutzutage ist. Um das Netzwerk zu verbessern und zu vergrößern müssen noch große Investitionen vorgenommen werden. In einigen Jahren wir das Internet ein gigantisches Netzwerk sein ohne das Firmen wie auch die meisten Privatpersonen nicht mehr arbeiten können.

Gedanken über die Zukunft des Internets hat sich das Team um Werbeagentur SL Entertainment Group GmbH in München gemacht: Julien Swoboda, Katharina Scherhaufer, Sandro Lainer.

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